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Raiffeisen Waren weitet Holzpelletgeschäft massiv aus

19.06.2025

» Raiffeisen Waren GmbH (RW) als Gesellschafter an Produktion im nordhessischen Hessisch Lichtenau beteiligt
» Der Ansatz „Regional, nachhaltig und aus eigener Produktion“ in Verbindung mit kurzen Wegen bildet den Kern der Eigenmarke „RW top Premium Pellets“
» Kundinnen und Kunden können auf sichere Versorgung mit hochwertigen Holzpellets zu fairen Konditionen bauen

Kassel/Hessisch Lichtenau, Juni 2024 – „Dieses Jahr starten wir mit selbstproduzierten ENplus Holzpellets aus der Region bei der Versorgung unserer Kundinnen und Kunden so richtig durch“, erklärt Mario Soose, Vorsitzender der Geschäftsführung von Raiffeisen Waren. „Wir legen dabei nicht nur besonderen Wert auf das Holz und dessen Herkunft, sondern auch auf kurze Wege. Bei der Produktion kommt ausschließlich Restholz und sogenanntes Industrieholz aus Hessen sowie benachbarten Bundesländern zum Einsatz, das ganz im Sinne einer nachhaltigen Forstwirtschaft aus dem Wald entfernt werden muss und anderweitig nicht zu gebrauchen ist.“ erklärt Mario Soose weiter.

Die Raiffeisen Waren GmbH (RW) ist bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten Händler von hochwertigen Holzpellets für Privat- und Gewerbekunden. Dabei versorgte das Unternehmen ihre Kundinnen und Kunden bisher ausschließlich mit zugekaufter Ware.

Dies ist nun seit geraumer Zeit anders. Bereits Ende 2022 gründete RW mit anderen Gesellschaftern aus Nordhessen die HGS Holzhandel GmbH (HGS) mit Sitz in Hessisch Lichtenau.

Bereits kurz nach Gründung startete das Unternehmen mit den Aufbau einer ersten Pelletlinie, welche im Q2 dieses Jahres vollständig in Betrieb genommen werden konnte. Nach der Zertifizierung der Produktion und der Ware brummt die erste Produktionslinie nun so richtig. Ein weiterer Ausbau der Produktionskapazitäten ist bereits im Gange. In der Endausbaustufe sollen am Standort in der Lilienthalstraße im Gewerbegebiet Hirschhagen bis zu 80 Tsd. Tonnen Pellets pro Jahr produziert werden, sowohl lose Ware für die Pelletheizung als auch Sackware für zum Beispiel kleinere Pelletöfen.

Den Vertrieb übernimmt Raiffeisen Waren exklusiv. „Dafür haben wir eigens unsere Logistik ausgebaut, sodass wir in Kürze unser gesamtes Geschäftsgebiet mit eigenem Fuhrpark bedienen können“, erklärt der zuständige RW-Produktmanager Sascha Viel.

Für Kundinnen und Kunden dürfte einer der Gründe für das in Hessisch Lichtenau gefertigte Produkt „RW top Premium Holzpellets“ darin liegen, dass die Ware nicht nur dem ENplus A1 Standard entspricht wie viele Wettbewerbsprodukte auch, sondern sowohl bei der Auswahl des Rohstoffes als auch bei der Art und Weise der Produktion und Verteilung darauf Wert gelegt wird, Produktions- und Transportwege bis hin zum Kunden möglichst kurz zu halten. Zudem wird zunächst ausschließlich mit Vollholz produziert, dass dem sogenannten Industrieholzstandard entspricht und zudem FSC und/oder PEFC zertifiziert ist. Vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um Holz, das anderweitig, zum Beispiel für die Produktion von Möbeln, nicht zu gebrauchen ist. Ein erheblicher Teil des Stroms, der für die Produktion notwendig ist, kommt perspektivisch von der eigenen PV-Anlage auf dem Dach. „Dieser Ansatz passt zu unserer Firmenphilosophie und zu dem Anspruch, unsere Kundinnen und Kunden immer nachhaltiger mit Energie versorgen zu können.“, führt Marco Weide, verantwortlicher Spartenleiter bei Raiffeisen Waren aus.

„Dieses Jahr geben wir so richtig Gas und versuchen uns und die Produktion im Sinne eines sehr guten Produktes zu fairen Konditionen, weiter zu verbessern. Dabei legen wir neben dem Thema Effizienz ein besonderes Augenmerk auf die Qualität der Ware – und zwar über die gesamte Produktionskette.“, erläutert Torsten Sörgel, Gesellschafter und Betriebsführer der HGS Holzhandel GmbH.

Das Heizen mit Holzpellets wird in Deutschland immer beliebter und ist überall dort besonders interessant, wo eine elektrische Wärmepumpe energetisch keinen Sinn ergibt und auch keine leitungsgebundene Energie, wie zum Beispiel ein Fernwärmenetz zur Verfügung steht. Zudem sind Zentralpelletfeueranlagen nach dem aktuellen Heizungsenergiegesetz als nachhaltige Heizoption eingestuft, unter anderem weil beim Verbrennen von Holz nicht mehr CO² entsteht, als im Laufe der Lebensjahre durch den entsprechenden Baum gebunden wurde. Laut Branchenverband Deutsches Pelletinistitut GmbH wird im Jahr 2024 ein konstanter Zubau von Pelletheizungen im Vergleich zu 2023 in Höhe von ca. 56.000 Anlagen prognostiziert. Es ist davon auszugehen, dass die Zahl in den Folgejahren sogar noch steigen dürfte. Ein weiterer Pluspunkt, gerade jetzt über einen Wechsel nachzudenken: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert den Einbau moderner Heizungstechnologien für Privatpersonen in Wohngebäuden bis zu 70 Prozent. Hierzu zählen auch Pelletfeuerungen. Demnach sind bei einem Heizungstausch in einem Einfamilienhaus je nach Rahmenbedingungen bis zu 23.500 Euro Gesamtförderung möglich.
 

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  • Pressemotiv Raiffeisen Waren weitet Holzpelletgeschäft massiv aus
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    01.12.2025